Inhalt » Archiv » Ausgabe 02/2012 » Vermessen von behindertengerechten Bahnsteigen

Vermessen von behindertengerechten Bahnsteigen

Das statistische Bundesamt hat ermittelt, dass zum Jahresende 2003 in Deutschland 6,6 Mio. schwer behinderte Menschen lebten. Bezogen auf die gesamte Bevölkerung war jeder zwölfte Einwohner schwer behindert. Eine Studie des Freistaates Sachsen stellt fest, dass in den Städten Dresden, Leipzig und Chemnitz 96 % der Rollstuhlfahrer, 70 % der Gehbehinderten, 36 % der Rentner und 34 % der Sehgeschädigten nicht mit der Straßenbahn fahren können. Um diesen Zustand zu ändern, wurden zum Beispiel in Dresden zahlreiche Maßnahmen zur Mobilitätsverbesserung von Behinderten und älteren Menschen durchgeführt. Eine Maßnahme dazu ist der Bau von Haltestellen, die auch von Personen genutzt werden können, die in ihrer Mobilität stark eingeschränkt sind. Um das zu erreichen, sollten die Stufenhöhe annähernd niveaugleich und die Spaltbereite zwischen Bahnsteig und Fahrzeug maximal 5 cm betragen .

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.VTdigital.de/VT.02.2012.042

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