Inhalt » Archiv » Ausgabe 09/2007 » Individualisierung der Mobilität: Das Ende von Prognose und Planung im Verkehrsbereich (Teil 2)

Individualisierung der Mobilität: Das Ende von Prognose und Planung im Verkehrsbereich (Teil 2)

In der Diskussion über Verhalten im Verkehr, seine Erfassung und Abbildung oder gar Vorhersage spielen Einwände der Sozialwissenschaften eine zunehmende Rolle. In der Folge von soziologischer „Individualisierungs- und Lebensstilforschung“ ergeben sich insbesondere zwei Kritikpunkte an ingenieurmäßiger Verkehrsplanungspraxis: Verkehrsmodelle seien viel zu grob, um individuelle Entscheidungen abzubilden, die Analysen und die Modelle müssten also „individualisiert“ werden; oder gar die pessimistische Feststellung, dass Verkehrslebensäußerungen wohl kaum aus den in der Planung üblichen Grundlagendaten abgeleitet werden könnten, Prognosen also nicht mehr möglich seien.

Seiten 315 - 320

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.VTdigital.de/VT.09.2007.315

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