Inhalt » Archiv » Ausgabe 09/2006 » Güter gehören auf die Straßenbahn

Güter gehören auf die Straßenbahn

Die Idee der Gütertram ist so alt wie die Straßenbahn selbst. Gab es doch bei der Einführung der Elektrischen kein adäquates innerstädtisches Verkehrsmittel für den Güterverkehr. Pferdefuhrwerke waren es, die die Versorgung sicherstellen. Nach dem zweiten Weltkrieg erlebte die Gütertram erneut eine kurze Blütezeit, galt es doch, Trümmer zu beseitigen und die Bevölkerung mit Lebensmitteln zu versorgen. Mit dem Beginn der Wirtschaftswunderzeit wurde sie dann nicht mehr gebraucht. Nur noch in wenigen Städten wurde der Betrieb aufrecht erhalten. So beförderte die Oberhausener Straßenbahn noch bis 1966 Kohle zum Heizkraftwerk im Stadtzentrum. Die letzte Güterstraßenbahn in den alten Bundesländern stellte ihren Betrieb 1983 ein. Bis dahin beförderten Dieselloks, die zur Schaltung von Weichen einen Dachstromabnehmer erhielten, Güterwagen über die Frankfurter Vorortbahn im Raum Oberursel.

Seiten 361 - 365

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.VTdigital.de/VT.09.2006.361

Ihr Zugang zur "Verkehr und Technik"

  • Sie sind bereits Kunde des eJournal "Verkehr und Technik" dann melden Sie sich bitte im Kundenlogin an.
  • Möchten auch Sie Kunde des eJournal "Verkehr und Technik" werden, dann bestellen Sie Ihren Zugang noch heute.

Dieses Dokument kaufen

  • schnell informieren: downloaden und lesen
  • auf Wissen vertrauen: geprüfte Fachinformation als PDF
  • bequem zahlen: Zahlung gegen Rechnung, durch Bankeinzug oder per Kreditkarte
€ 5,45 *) PDF | 5 Seiten

*) Inkl. gesetzlicher MwSt. von 19%
Anzeige
Newsletter

Stets auf dem Laufenden – mit dem kostenlosen Newsletter!

Ihre E-Mail-Adresse:
Archiv

Nutzen Sie unser Archiv und recherchieren Sie in den Inhaltsverzeichnissen, Kurz- und Volltexten seit Ausgabe 01/2004

Jahrgang 2012

Jahrgang 2011

Jahrgang 2010

Jahrgang 2009

Jahrgang 2008

Jahrgang 2007

Jahrgang 2006

Jahrgang 2005

Jahrgang 2004